Monika Zech
Therapeutische Schwerpunkte
Verhaltenstherapie
Die Verhaltenstherapie umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Psychotherapieansätze und
-methoden. Sie geht davon aus, dass Verhalten auf der Grundlage von Lernerfahrungen entsteht und
somit problematisches Verhalten durch neue Erfahrungen verändert oder ersetzt werden kann.
Dabei beschäftigt sich die Verhaltenstherapie nicht nur mit den von außen sichtbaren Verhaltensweisen und Reaktionen, sondern auch damit, was Menschen denken, fühlen und wie sie sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen.
Schematherapie
Die Schematherapie ist ein therapeutischer Ansatz, der darauf abzielt, tiefsitzende Muster oder Schemata zu identifizieren, zu verstehen und zu verändern, die oft Ursache für anhaltende emotionale Probleme und Beziehungsschwierigkeiten sind.
Diese Schemata sind frühe, oft unbewusste Prägungen, die in der Kindheit entstanden sind und die Wahrnehmung unserer selbst und der Welt bestimmen und unsere Emotionen, unser Denken, Verhalten und unsere Interaktionen prägen.
In der Schematherapie arbeiten TherapeutInnen eng mit den KlientInnen zusammen, um diese Schemata zu erkennen und die damit verbundenen emotionalen Bedürfnisse zu verstehen.
Die Schematherapie ist besonders effektiv bei der Behandlung von langanhaltenden emotionalen Schwierigkeiten, Persönlichkeitsstörungen, chronischen Depressionen und anderen Problemen, die tief in der Persönlichkeitsstruktur verwurzelt sind.
Sie ist auf langfristige Veränderung ausgerichtet und bietet eine umfassende Herangehensweise, um nachhaltige positive Veränderungen der Lebensqualität und der zwischenmenschlichen Beziehungen zu ermöglichen.
Warum körperorientiert?
Unser Körper ist unser Zuhause. Er spiegelt alle Erfahrungen, die wir in unserem Leben machen, reagiert auch auf Reize, die unterhalb unserer Bewusstseinsschwelle liegen. Vieles davon läuft völlig unbemerkt ab, doch wenn wir die Signale unseres Körpers beachten und richtig deuten, erhalten wir wertvolle Informationen darüber, was wir brauchen oder was uns schadet. Wenn wir unseren Körper nicht (mehr) spüren oder lediglich als ein Instrument wahrnehmen, das fehlerfrei funktionieren sollte, bemerken oder verstehen wir diese Signale nicht.
Der Übergang von Stress zu Burnout zu Depression erfolgt oft schleichend. Insofern ist es wichtig, typische Anzeichen zu erkennen und frühzeitig gegenzusteuern. Symptome wie dauerhafte Erschöpfung, Verlust von Interesse und Freude oder das Gefühl, keine Kontrolle mehr über das eigene Leben zu haben, sollten nicht ignoriert werden.
Eine ganzheitliche Herangehensweise, die körperliche, psychische und soziale Faktoren berücksichtigt, kann nicht nur helfen, ein Burnout zu verhindern, sondern auch das Risiko für eine Depression deutlich reduzieren. Indem wir unsere Körperempfindungen und Gefühle bewusst wahrnehmen, stärken wir die Verbindung zu uns selbst und die Selbstregulationsfähigkeit unseres Organismus. Damit unterstützen wir die Wiederherstellung unseres inneren Gleichgewichts und entwickeln Schritt für Schritt Resilienz, die uns dabei hilft, den Anforderungen des Lebens angemessen zu begegnen.
Ein therapeutischer Ansatz, der den Körper einbezieht, kann dabei helfen, den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen, Werten und Ressourcen wiederherzustellen und damit die nötige Energie für entscheidende Veränderungen bereitzustellen.